Elchingen muss nicht mehr lange warten

October 31st, 2010 by admin Leave a reply »

Am vergangenen Montag wurde in Elchingen ein DSL-Signalverteiler im Rahmen einer feierlichen Zeremonie eingeweiht. Doch noch können sich die Einwohner nicht über das schnellere Internet freuen, denn dieses muss zunächst über die Computer vom Telefonanbieter freigeschaltet werden. Bis dieser Vorgang abgeschlossen ist, werden vermutlich noch einige Tage vergehen, denn das Unternehmen muss jeden der neuen Anschlüsse im System einzeln freischalten, bevor die entsprechenden Personen davon Gebrauch machen können. Selbstverständlich hat der Provider versprochen, dass er sich schnellstmöglich um diesen Arbeitsschritt kümmert. Die Personen, welche vorweg einen entsprechenden Vertrag abgeschlossen haben, werden per Post benachrichtigt, wann sie ihren neuen Tarif nutzen können.

Anton Seifert, von der Telekom, welcher die Ausbau-Arbeiten in der Region koordiniert, berichtete über den Status des Projekts und die verbleibende Zeit. Laut seinen Angaben werden die neuen DSL- und Telefontarife innerhalb der kommenden Tage freigeschaltet werden und es wird mindestens noch zwei Wochen dauern, bis jeder Einwohner von Unter- und Oberelchingen mit DSL-Geschwindigkeit surfen kann. Weiterhin berichtete Herr Seifert von den umfangreichen Arbeiten, welche sie bisher durchgeführt haben. Unter anderem haben sie mehr als 22 Kilometer Glasfasern verlegt. Im Rahmen dieser Arbeiten hat allein das Anschließen der einzelnen Haushalte an das Netzwerk mehr als 100 Arbeitsstunden in Kauf genommen.

Wenn die Anschlüsse endlich freigeschaltet werden, dann endet für die Bürger von Elchingen eine unangenehme und lange Wartezeit. Der entsprechende Kooperationsvertrag mit der Deutschen Telekom wurde im Frühjahr 2009 abgeschlossen und seitdem warten die Bewohner Elchingens auf ihren DSL-Anschluss. Obwohl im Vorfeld verkündet wurde, dass dieser Vorgang einen längeren Zeitraum in Anspruch nehmen würde, wurden die Einwohner zunehmend ungeduldig und im Rathaus gingen zahlreiche verärgerte Anrufe ein.

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